Die gute Stadt Paris
- Autor: Robert Merle
- Verlag: Aufbau


Erschienen: Januar 1992
Erschienen: Januar 1992
Bibliographische Angaben
- Aufbau, 1980, Titel: 'Paris ma bonne ville', Originalausgabe

Die Pariser Bluthochzeit als literarisches Thema
Die gute Stadt Paris, der dritte Band der Reihe Fortune de France, setzt die Geschichte der Familie de Siorac zur Zeit der Hugenottenkriege fort. Mit rund 600 Seiten, die sich auf nur zehn Kapitel aufteilen, ist er der umfangreichste Band der Reihe. Der zweite Band endet kurz nach der "Michelade", dem Massaker von Nîmes im September 1567 und der Rückkehr der drei Freunde Pierre, Samson und Miroul nach Montpellier. Der dritte Band beginnt mit dem Aufenthalt der Freunde auf Mespech und mehreren kleineren Auseinandersetzungen zwischen Papisten und Hugenotten, von denen auch das Umfeld Mespechs nicht verschont bleibt. Am 23. März 1568 wird der Vertrag von Longjumeau geschlossen. Pierre und Samson reisen, begleitet von Miroul, wieder nach Montpellier und setzen ihre Studien fort. Im August 1571 erhält Samson den Meisterbrief als Apotheker. Am 14. April 1572 erlangt Pierre den Doktorgrad. Pierre freundet sich mit dem Katholiken Giacomi an, der ihm in der Fechtkunst überlegen ist. Kurz darauf werden die drei Freunde von Pierres Vater nach Mespech zurückgerufen. Sie geraten in einen Hinterhalt des Räuberbarons Fontenac. Pierre tötet seinen Gegner im Duell, was verboten ist, weshalb er nach Paris muss, den König um Gnade zu bitten. Als die Freunde in Paris ankommen, steht die Hochzeit zwischen Margot, der Schwester des Königs, und dem Hugenottenführer Heinrich von Navarra bevor.

Die gute Stadt Paris
- Autor: Robert Merle
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