Schwarze Vögel
- Autor: Gunnar Gunnarsson
- Verlag: -


Erschienen: Januar 1930
Erschienen: Januar 1930
Bibliographische Angaben
- , 1929, Titel: 'Svartvugl', Originalausgabe

Stirb als das, was Du nicht bist: ein Mensch
Bjarni Bjarnason, Bauer auf Sjöundá, ist mit der chronisch brustkranken und ständig nörgelnden Guđrún Egilsdóttir verheiratet. Nachdem sie zwei kleine Söhne, Bjarni und Egill, verloren haben, verpachtet Bjarni die Hälfte seines Hofs an Jón Þorgrímsson. Der ist mit Steinunn Sveinsdóttir verheiratet und ein ewig mies gelaunter, schwer erträglicher Zeitgenosse. Bjarni und Steinunn lieben einander und treffen sich heimlich. Als kurz hintereinander Jón und Guđrún sterben, er soll von den Klippen bei Skor ins Meer gestürzt sein, sie soll ihrem Leiden erlegen sein, geschieht das zu Erwartende - es gibt Gerüchte über die Ermordung beider. Eine Überprüfung der Leiche Guđrúns ergibt keine Hinweise auf Gewalteinwirkung. Dennoch breitet sich die Behauptung aus, Steinunn habe Guđrún mit vergifteter Graupengrütze getötet. Irgendwann wird Jóns Leichnam in üblem Zustand an Land gespült, mit einem Loch im ausfasernden Fleisch des Halses, das ein Bewohner des Ortes, Björn Halldórsson, sogleich als Stichwunde interpretiert. Eiúlfur Kolbeinsson, Kaplan der Kirche von Saubær, schreibt einen Bericht, der an Bezirksrichter Guđmundur Scheving geschickt wird. Der Bezirksrichter ordnet eine Leichenschau an. Bjarni und Steinunn werden des Mordes verdächtigt und verhaftet. Bei ihrem Prozess, in dem ihnen vorgeworfen wird, Jón und Guđrún ermordet zu haben, um füreinander frei zu sein, wirkt Eiúlfur als Protokollant mit.

Schwarze Vögel
- Autor: Gunnar Gunnarsson
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